„Iserlohn schaut hin!“

Kundenpraesentation Iserlohn 2017

Präsentation der Plakatentwürfe zum Thema „Iserlohn schaut hin! Für mehr Aufmerksamkeit gegen sexuellen Missbrauch von Kindern“

Dies war sicherlich einer der besonders schwierigen Kundenaufträge der zurückliegenden Jahre, den Jürgen Lensing vom Jugendschutz und Ordnungsamt der Stadt Iserlohn als Auftraggeber Ende September 2016 bei einem Briefing an die angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Grafikdesign und Objektdesign aus der GGF 2A und GGF 2B herangetragen hatte: Eine Plakatkampagne zu entwickeln, die die Iserlohner Bürger für das Thema sexualisierter Gewalt gegen Kinder sensibilisiert und dazu aufruft, Verdachtsmomente von sexuellem Missbrauch präventiv zu melden.

Dass man auf vollkommen unterschiedliche Weise an dieses sensible Thema herangehen kann, wurde dann auch bei der Präsentation der oft auch emotional bewegenden Plakatentwürfe am 10. Mai in den Räumen des Berufskollegs im Beisein von Jürgen Lensing und von Ursula Brandtstedt (Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen) deutlich.

So zeigte sich denn auch Ursula Brandtstedt nach der Präsentation der insgesamt ca. 120 Plakatentwürfe äußerst angetan von der intensiven Auseinandersetzung der Schüler mit der Thematik: „Sie haben eigentlich einen großen Teil meiner Arbeit geleistet: Präventionsarbeit. Denn sie gehören jetzt zu den Leuten, die hinschauen und haben die Thematik in Ihr Umfeld weitergetragen.“

Dass es angesichts der Vielzahl der äußerst gelungenen Plakatentwürfe letztendlich doch nicht ein Leichtes sein wird, der mehrköpfigen Jury anzugehören, die in nächster Zeit einen Gewinnerentwurf ermitteln müsse, ließ Urslua Brandtstedt ganz klar durchblicken. Am liebsten würde sie alle Plakate behalten.

Zu sehen sind alle Plakatentwürfe übrigens ab dem 22. Juni 2017 im Foyer des Iserlohner Rathauses, wenn Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens um 11.00 Uhr dort die offizielle Ausstellungseröffnung vornehmen wird. Dann wird auch bekanntgeben, wer der Gewinner sein wird, dem zudem 300 Euro Preisgeld winken.

(Text: Clas Möller)

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