Gegen K.O.-Tropfen!

| Text: Clas Möller |

plakat ko tropfen

Dominic Insam (GMF 1) Sieger des Plakatwettbewerbs „Achte auf dein Glas! Gegen K.O.-Tropfen!“

„Pass auf, dass dir niemand was ins Glas tut“, so lautet oft der besorgte Ratschlag von Eltern an ihre Kinder im Jugend- oder im jungen Erwachsenenalter. Ein Ratschlag, den auch Thorsten Schick, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Iserlohn, zum Ausgangspunkt seiner Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung und Preisverleihung zum Plakatwettbewerb „Achte auf dein Glas. Gegen K.O.-Tropfen!“ nahm.

K.O.-Tropfen, keine Frage, das ist eine Thematik, die besonders Jugendliche betrifft. Insofern war es auch nur folgerichtig, dass der Jugendschutz und das Ordnungsamt der Stadt Iserlohn die Unterstufen der angehenden Gestaltungstechnischen Assistenten des Berufskollegs des Märkischen Kreises in Iserlohn damit beauftragte, ein aufmerksamkeitsstarkes Plakat zu entwickeln, das Jugendliche vor den Gefahren von K.O.-Tropfen warnt.

Und sicherlich ist es auch am besten, wenn man die Plakatentwicklung gleich in die Hände der Jugendlichen legt. "Denn wer kann besser junge Menschen verstehen als sie selbst?“, so Thorsten Schick. Diese kreative Durchdringung gelang letztendlich Dominic Insam (GMF 1) am besten, der sich als Gewinner des Plakatwettbewerbs über ein Preisgeld von 300 Euro freuen durfte.

Aber auch die anderen Plakate konnten sich sehen lassen. So waren im Foyer des Rathauses ca. 80 äußerst erfrischend kreative Plakatentwürfe so sehen, und zwar nicht nur von Schülern der Abteilung Gestaltung des Berufskollegs des Märkischen Kreises in Iserlohn, sondern länderübergreifend auch von Schülern aus Iserlohns Partnerstädten Chorzów (Polen) und Nyíregyháza (Ungarn).

Diesen länderübergreifenden Aspekt nahm Schulleiter Bernhard Ingelbach vom Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn in seiner Rede auf: „Europa von oben zu bauen, das wird nicht funktionieren. Europa muss von unten gebaut werden, Stein für Stein.“ Keine Frage: Solche länderübergreifenden Projekte an der Basis auf Bürgerebene wie dieser Plakatwettbewerb, die sind es, die Städtepartnerschaften mit Leben füllen können und Europa Stein für Stein von unten aufbauen.


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