66 Schüler bestanden

Ein Abiturjahrgang gleicht eben doch nicht dem anderen. Diese Erkenntnis erschloss sich sogleich dem aufmerksamen Betrachter beim Blick auf die im Forum des Berufskollegs versammelten Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums und des Technischen Gymnasiums. Zusammen mit ihren Eltern, Freunden und Lehrern warteten 66 Abiturienten gespannt auf die feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse aus den Händen von Schulleiter Bernhard Ingelbach und der Klassenlehrer.

Schwarz war der vorherrschende Farbton der Abiturentia 2013, wenn auch in Abstufungen, so war unschwer zu erkennen. Das galt für die jungen Damen in ihren „kleinen schwarzen (Cocktailkleidern)" und eben auch für die jungen Herren in zumeist schwarzen Anzügen oder Sakkos.

Schwarz hier natürlich nicht deshalb als Symbol für Tod und Trauer, sondern weil schwarz gerade auch für Seriosität und Würde, Eleganz ohne Risiko, Modernität und Sachlichkeit steht.

Dass es sich hierbei um eine ungezwungene, dem Leben keineswegs fremde Sachlichkeit handelt, wurde in der Ansprache des Schülervertreters Alexander Stein (Gym 13b) deutlich: „Drei Jahre des Paukens und des Spickens sind vorbei. Mit dem Ende des Schuljahres beginnt für uns ein neuer Lebensabschnitt."

Was das Abitur und die drei Jahre gymnasiale Oberstufe für einen jungen Menschen bedeuten, dieses klopfte Schulleiter Bernhard Ingelbach unter der Fragestellung „Was ist der Preis der Vergangenheit?" ab. Zwei Perspektiven in Hinblick auf die Beantwortung dieser Fragestellung seien möglich, eine positive und eine negative. In der negativen Betrachtungsweise würde man sich dann so zum Beispiel vorwerfen, dass man zu schlecht vorbereitet gewesen sei und deswegen diese oder jene Leistung schlechter ausgefallen sei.

Aber es gebe auch einen positiven Preis der Vergangenheit. Zu dem positiven Preis der Vergangenheit zählten eben Freundschaften, die ewig halten, wenn man sie pflegt, Dankbarkeit für die Früchte der Arbeit, vertiefte Erkenntnisse. Und er fügte hinzu: „Vor allen Dingen: Sie sind gereift!"

Besonders über ihr Abiturzeugnis konnten sich Svenja Hülter (Gym 13b), David Giesen und Nadine Kuschel (beide GyT 13) freuen. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden die drei Jahrgangsbesten am Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn vom stellvertretenden Schulleiter Thilo Hilbert mit einer Buchprämie ausgezeichnet.

Dass aber einen Menschen mehr als allein fachliche Kenntnisse ausmachen, wurde zum Abschluss der Abiturfeier deutlich, als Matthias Dornbracht, geschäftsführender Gesellschafter der Aloys F. Dornbracht GmbH & Co. KG in Iserlohn, Charlotte Freitag (Gym 13a), Pia Romanski und Alexander Stein (beide Gym 13c) für ihr soziales und persönliches Engagement in der Schule mit einem Verzehrgutschein für das Café del Sol auszeichnete.


0