Verkäufer/Verkäuferin

Berufsausbildung

Die Ausbildung zum/zur Verkäufer/in erfolgt im dualen System, d. h. Lernorte sind der Ausbildungsbetrieb und das Berufskolleg. Die praxisbezogene Ausbildung wird ergänzt durch eine theoretische Ausbildung in den Fachklassen der Berufsschule.

Die Ausbildung zum/zur Verkäufer/in dauert zwei Jahre. Eine Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Ausbildungsberufsbild

In der Ausbildung wird der angehende Verkäufer bzw. die angehende Verkäuferin auf die künftigen Aufgaben des Berufes vorbereitet. Deshalb umfasst das Berufsbild folgende Fertigkeiten und Kenntnisse:

  • Der Ausbildungsbetrieb
  • Information und Kommunikation
  • Warensortiment
  • Grundlagen von Beratung und Verkauf
  • Servicebereich Kasse
  • Marketinggrundlagen
  • Warenwirtschaft
  • Grundlagen des Rechnungswesens
  • Eine im Ausbildungsvertrag festzulegende Wahlqualifikationseinheit

Unterrichtsfächer/Lernfelder

Das unterrichtliche Angebot umfasst folgende Lernbereiche und Fächer:

A. Berufsbezogener Lernbereich

  • Kundenkommunikation und -service
  • Warenbezogene Prozesse
  • Wirtschafts- und Sozialprozesse
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • Datenverarbeitung
  • Englisch

B. Berufsübergreifender Lernbereich

  • Deutsch/Kommunikation
  • Politik/Gesellschaftslehre
  • Religionslehre
  • Sport/Gesundheitsförderung

C. Differenzierungsbereich

  • Zusatzfächer/Stützkurse

Prüfungen und Abschluss

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres wird eine schriftliche Zwischenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt, in der Inhalte der betrieblichen Ausbildung und wesentliche Lehrstoffe der Berufsschule geprüft werden.

Zum Ende der Ausbildung ist die Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer abzulegen. Mit bestandener Abschlussprüfung endet das Ausbildungsverhältnis. Die Abschlussprüfung zum/zur Verkäufer/in besteht aus drei schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsbereich.

Die Prüfungsteilnehmer/innen bearbeiten im schriftlichen Prüfungsbereich Fragen und Aufgaben aus folgenden Bereichen:

  • Verkauf und Marketing
  • Warenwirtschaft und Rechnungswesen
  • Wirtschafts- und Sozialkunde

Im Fallbezogenen Fachgespräch (mündlicher Prüfungsbereich) sollen die Prüfungsteilnehmer/innen eine praxisbezogene Aufgabe bearbeiten. Sie sollen im Fachgespräch zeigen, dass sie kunden- und serviceorientiert handeln können.
Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn keine Prüfung mit ungenügend bewertet wurde, in zwei der drei schriftlichen Prüfungsfächer sowie im Fachgespräch mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden und das Gesamtergebnis ausreichend oder besser ist. Bei Nichtbestehen kann die Abschlussprüfung laut Berufsbildungsgesetz nach einem halben Jahr, insgesamt maximal zweimal wiederholt werden.

Mit bestandener Abschlussprüfung endet das Ausbildungsverhältnis.

Der erfolgreiche Besuch der Berufsschule wird durch ein Berufsschulabschlusszeugnis dokumentiert.

Ihr Ansprechpartner

M. Boeck (StD)

Anmeldung

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.


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