„Schnuppertag" an der FH

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Zweijährige Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales:

Mit vierzehn weiteren Schülerinnen und Schülern unserer Oberstufe der zweijährigen Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales besuchten wir am 18. Januar dieses Jahres im Rahmen des Hochschultages die Fachhochschule Dortmund, wo wir von Studenten des Fachbereiches Soziale Arbeit ausführlich über diesen Studiengang informiert wurden. Initiiert wurde diese Exkursion von Herrn Raabe, Mathematiklehrer und verantwortlich für die Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund.

Um 11 Uhr starteten wir mit dem Zug vom Iserlohner Bahnhof aus in Richtung Dortmund. Am Hauptbahnhof angekommen, mussten wir noch einmal in eine S-Bahn umsteigen und erreichten nach ca. einer Stunde Gesamtfahrtzeit das Gelände der Fachhochschule. Nach unserer Ankunft bot uns Herr Raabe eine Führung an, da er durch sein eigenes Studium mit den Räumlichkeiten bestens vertraut ist. Zunächst führte er uns in die Bibliothek und machte deutlich, wie stressig es ist, Student zu sein, und dass für Studenten alles möglichst schnell gehen müsse.

Während der Besichtigung berichtete er von seinen eigenen Erfahrungen und zeigte uns anschließend die besten Plätze auf dem Campus, zu denen auch das „Herzstück" mit Bafögamt, Mensa und Cafeteria gehört. Nachdem wir uns auf einem Erinnerungsfoto verewigt hatten, begann um 13.30 Uhr unser erstes Uni-Seminar im Gebäude für Angewandte Sozialwissenschaften – organisiert von einigen Studenten des Fachbe-reiches Soziale Arbeit.

Zunächst teilten sie uns per Losverfahren in vier kleinere Gruppen auf: Jede Gruppe besuchte im Rotationsverfahren die vier Stationen rund um das Thema Studium: Finanzierung, Organisation, Aufbau des Studiums und allgemeine Informationen, u. a. zu dem aktuellen Numerus Clausus (NC) und den Aufnahmebedingungen.

In sehr kreativer Weise, so z. B. im Rahmen eines kleinen Schauspiels, wurden uns diese wichtigen Aspekte nahegebracht. Den Abschluss bildete jeweils eine Fragerunde.

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Von besonderer Bedeutung war die Darstellung der Kompetenzen, die man für das Studium der Sozialen Arbeit haben sollte. Hierzu gehören u. a. Teamfähigkeit, Empathie, psychische Belastbarkeit und Organisationsvermögen. Sehr aufschlussreich war für uns die Selbsteinschätzung dieser einzelnen Kompetenzen auf einer Linie von Ja bis Nein. So konnte jeder von uns für sich klären, ob er für dieses Studium geeignet ist.

Den Abschluss bildete ein Stuhlkreis, in dem wir Gelegenheit hatten, den Studenten ein Feedback zu ihrer Veranstaltung zu geben. Die Professorinnen und wir waren uns einig, dass diese sehr gelungen war und jeder etwas mitnehmen konnte, u. a. eine Entscheidungshilfe für oder gegen das Studium. Nach den letzten Aufräumarbeiten endete unser Uniausflug und zufrieden mit der gelungenen und informativen Veranstaltung begaben wir uns auf den Heimweg.

Jacqueline Kuschel und Carola Abrahams (Schülerinnen der BFS 2A = zweijährige Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales)

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